Aktuelles


WIR MACHEN URLAUB!

Ab dem 29.06.2026 ist unsere Praxis NUR für Abholungen und Telefonate zu
geänderten Zeiten geöffnet.
Eine Sprechstunde findet in dieser Zeit nicht statt.

In unaufschiebbaren Notfällen wenden Sie sich bitte an die umliegenden Tierärzte. 
 
Wir wünschen eine Schöne Woche!

Tipps und Tricks für heiße Sommertage

Der langersehnte Sommer steht vor der Tür und in dieser warmen Jahreszeit sind Temperaturen von bis zu 30 Grad Celsius keine Seltenheit. Ob Mensch oder Tier, jeder mag bei solchen Temperaturen eine Abkühlung.

Wir haben einige erfrischende und hilfreiche Tipps und Tricks für sie zusammengetragen.

  • Spaziergänge verlegen

Im Sommer, wenn es tagsüber richtig heiß werden kann, sollte man Spaziergänge am besten in die frühen Morgen- und späten Abendstunden verlegen – denn die Gehwege können sehr heiß werden.

  • Pfoten schützen

Da Hundepfoten gerade im Sommer auf dem heißen Boden besonders leiden und sich Spaziergänge auf asphaltierten Gehwegen nicht immer vermeiden lassen, kann man diese mit Hundeschuhen schützen.

  • Kühle Lieblingsorte suchen

Schöne Spaziergänge im kühlen Wald unter schattigen Bäumen sind angenehmer als in direkter Sonneneinstrahlung. Zu empfehlen sind auch Spaziergänge in See- oder Bach nähe, denn so können sich alle immer wieder erfrischen.

  • Viel Wasser anbieten

Viele verschiedene Trinkmöglichkeiten lieben die Tiere sehr. Man kann das Wasser auch verfeinern indem man Brühe oder verschiedene Obstsorten mit in das Wasser gibt – so wirkt das Wasser gleich viel erfrischender und die Tiere werden zum trinken animiert.
Einfach mal ausprobieren, welchen Geschmack das Tier am liebsten hat!

  • Hunde-Eis selber machen

Bei sehr warmen Temperaturen haben auch unsere Vierbeiner unter Umständen weniger Appetit.
Hier bietet es sich an, dem Hund „Hunde-Eis“ zu geben – aber vorsichtig nicht zu viel auf einmal – sonst kann es auch mal Bauchschmerzen geben!

  • Kühlmatten anbieten

Sehr beliebt bei vielen Vierbeinern sind sogenannte Kühlmatten, die man in verschiedenen Größen kaufen kann. Diese bieten dem Tier eine angenehm kühle Liegefläche.

  • Hundepool aufstellen

Hat man den nötigen Platz, freuen sich viele Hunde auch über einen eigenen Pool. Um dem Hund den Pool schmackhaft zu machen, kann man mit verschiedenem Wasserspielzeug oder Leckerlies arbeiten.

  • Wassersprinkler

Viele Hunde lieben es, durch Gartensprinkler hindurch zu laufen, drüber zu hüpfen und sich so zu erfrischen. Manche Hunde legen sich sogar sehr gerne freiwillig in den kühlen Wasserstrahl. Mit diesen Tipps für heiße Sommertage wird die warme Jahreszeit hoffentlich etwas angenehmer

Überhitzung: Große Gefahr für unsere Tiere im Sommer

Die Temperaturen klettern nach oben, die Sonne scheint – der Sommer steht vor der Tür.
Doch neben all den positiven Dingen, die uns die warmen Temperaturen bescheren,
bergen sie leider auch einige Gefahren. Vor allem unsere Haustiere leiden oft unter der Hitze.

Viele Tiere sind sehr hitzeempfindlich und bereits 22-25 Grad Celsius kann unangenehm werden.
Das merkt man schnell daran, dass die Tiere sich nicht mehr viel bewegen,
am liebsten auf kaltem Boden liegen und vermehrt trinken.
Reichen diese Maßnahmen nicht mehr aus,
kommt es zur Überhitzung bis hin zum Hitzschlag mit
massiven Folgen für Organe und das Gehirn.
Ein Hitzschlag kann sogar tödlich enden.

Besonders gefährdet sind nordische Hunderassen mit dichtem,
langem Fell und Rassen mit zurück gezüchteten Nasen
wie Mops, Französische Bulldogge o.ä.

Eine besondere Gefahr sind unsere Autos.
Ein Auto wirkt bei hohen Temperaturen wie ein Backofen.
Es heizt sich besonders durch die Frontscheibe
auf und die Temperatur kann nicht entweichen.
Schon bei Außentemperaturen von 20 Grad Celsius kann es,
ab 30 Minuten bereits zu Temperaturen von bis zu 36 Grad Celsius
im inneren des Autos kommen.

Natürlich spielt hier eine Rolle, ob das Auto in der Sonne oder im Schatten steht,
die Fenster offen oder geschlossen sind.
Jedoch kann die Temperatur im Wageninneren auch bei bedecktem Himmel
schnell exponentiell ansteigen und lebensbedrohlich werden.

Eine Überhitzung beim Tier kann man daran erkennen,
dass sie sehr stark Hecheln mit weit heraushängender Zunge,
weit aufgerissene Augen haben, ein langgestreckter Hals und eine stark gerötete Zunge.
Die Schleimhäute im Maulbereich schwellen an und das Tier verhält sich meist unruhig,
legt sich hin und will sich nicht mehr bewegen.
Oftmals kann eine Überhitzung auch zu Erbrechen führen.

Bei einem Hitzschlag kann man beobachten,
dass die Atmung des Tieres immer schneller und flacher wird und Herzrasen auftritt.
Sowohl die Schleimhäute als auch die Zunge sind hier nun stark gerötet und
das Tier zeigt eine zunehmende Teilnahmslosigkeit.

Außerdem kommt es zu Erbrechen oder Durchfall,
die Körpertemperatur steigt auf über 40 Grad Celsius und das Tier wird,
wenn es sich bewegt bloß noch taumeln.

Beobachtet man die Anzeichen einer Überhitzung oder eines Hitzschlags,
sollte man das Tier sofort an einen schattigen,
kühlen Ort bringen und lauwarmes Wasser anbieten!
Zusätzlich sollte das Tier mit einem feuchten Handtuch behutsam abgekühlt werden,
dieses legt man am besten unter das Tier,
damit die Wärme nach oben verdunsten kann.
Auch feuchte Umschläge an den Pfoten und Beinen,
kühle Fußbäder und das Befeuchten des Fells mit Wasser können helfen,
dem Tier Linderung zu verschaffen.
Wichtig ist auch, die Körpertemperatur regelmäßig
mit einem Fieberthermometer zu kontrollieren
(Normaltemperatur Hund 37,5 °C-39,0°C/ Normaltemperatur Katze 38,0°C-39,3°C).

Wird der Hund jedoch apathisch und reagiert nicht mehr,
sollte sofort ein Tierarzt aufgesucht werden,
den Notfall am besten vorher telefonisch ankündigen!

Die Hausapotheke für Hund und Katze!

Um auf die kleinen oder größeren Notfälle Zuhause, als auch im Urlaub vorbereitet zu sein,
ist es wichtig, dass man sich eine kleine Hausapotheke für die Tiere zulegt.

Die wichtigsten Materialien für die Hausapotheke sind:
Wundauflagen, Polsterwatten, Fixierbinden, Klebeband, Verbandsschere, Einmalhandschuhe,
Isotone Kochsalzlösung (NaCl-Lösung), Antiseptisches Desinfektionsmittel und/oder Jod-Lösung,
Wund- und Heilsalbe, Darmflorapräparat, Pflegende Augentropfen, Krallenschere,
Zeckenzange, Pinzette, Thermometer und bei Bedarf einen Maulkorb.

Um kleine Wunden direkt versorgen zu können, ist das richtige Verbandsmaterial wichtig.
Um offene Wunden abdecken zu können nutzen wir eine Wundauflage.
Um einen Verband anzulegen ist es immer ratsam Polsterwatte zu verwenden
um Druckstellen zu vermeiden, besonders auch in den Zwischenzehenräumen.
Um diese Polsterwatte kommt dann am besten eine selbsthaftende Fixierbinde,
welche man anschließend komplett mit dem Klebeband verklebt.

Für die Versorgung offener Wunden eignet sich die NaCl-Lösung sehr gut.
Aber auch ein Antiseptisches Desinfektionsmittel und/oder eine Jod-Lösung ist geeignet.
Zusätzlich braucht es in der Hausapotheke auch eine Wund- und Heilsalbe,
die man z.B. auf kleine Schürfwunden auftragen kann.
Auch Medikamente bei Durchfall (Darmflorapräparat) und Übelkeit/Erbrechen sollten nicht fehlen.

Bei kleineren Augenreizungen sind pflegende Augentropfen zu empfehlen.

Auf keinen Fall sollten bei der Versorgung von Hund oder Katze Humanarzneimittel
wie Schmerzmittel eingesetzt werden, da dies Gesundheitsschädigende
Wirkungen für das Tier haben kann.

Zusätzlich ist eine Krallenschere, Zeckenzange, eine Pinzette,
sowie ein Thermometer nützliche Hilfsmittel bei der Versorgung eines Tieres.
Am besten wird die Hausapotheke in einer kleinen Tasche oder Box an einem dunklen,
nicht zu warmen Ort gelagert, den man schnell erreichen kann.
Zusätzlich sollte die Telefonnummer des Tierarztes und der nächsten (Notfall-) Tierklinik in der
Hausapotheke bereit liegen, damit man diese im Notfall nicht noch heraussuchen muss.
Auch im Urlaub ist es praktisch, eine derartig gefüllte Hausapotheke mitzunehmen.

Hilfe, mein Hund hat Schokolade gefressen!

Warum ist Schokolade giftig für Hunde?

Schokolade enthält Theobromin und macht sie deshalb giftig für unsere geliebten Vierbeiner.
Dieser Stoff stammt aus der Kakaobohne. Je dunkler die Schokolade ist,
desto höher ist ihr Theobromin-Gehalt. Das hat zur Folge,
dass je höher der Kakaogehalt in der Schokolade ist,
desto giftiger ist die Schokolade für Hunde.

Hunden fehlt ein Enzym, um das Theobromin zu spalten und schnell abzubauen,
deswegen verbleibt die Substanz länger im Körper des Tieres.

Die Symptome für eine Schokoladen- bzw. Theobromin-Vergiftung sind:
Unruhe, Zittern, erhöhter Puls, Durchfall, Erbrechen und Krämpfe.

Diese Symptome treten im Regelfall innerhalb von einer halben Stunde,
spätestens aber nach 3–4 Stunden auf. Wie stark die Symptome ausfallen,
hängt von der Menge der Schokolade, ihrem Theobromin-Gehalt, sowie Größe, Gewicht,
Alter und Gesundheitszustandes des Hundes ab.

Ältere oder geschwächte Hunde haben oft besonders starke Vergiftungssymptome.

Wir haben die Möglichkeit Ihren Hund innerhalb von 2 Stunden nach der Aufnahme
von Schokolade erbrechen zu lassen und so die Verbreitung von dem
gefährlichen Theobromin im Organismus zu stoppen.
Bei einer Zeitspanne von über 2 Stunden nach der Aufnahme der Schokolade
ist meist schon viel oder alles im Organismus des Hundes angekommen
und ein erbrechen hilft dem Tier leider nicht mehr.

Giftige und gefährliche Lebensmittel für deinen Hund!

  • Schokolade & Kakao – Schokolade, bzw. Kakao enthält „Theobromin“, welches von deinem Hund nicht abgebaut werden kann und die Schokolade deshalb so giftig macht.

  • Zwiebeln, Knoblauch und Schnittlauch – Sie enthalten zahlreiche Wirkstoffe, welche von deinem Hund schlecht aufgenommen werden und ihn schlimmsten Falls sogar schwer belasten.
  • Kaffee & Tee – Kaffee enthält den für den Hund gefährlichen Inhaltsstoff „Methylxanthin“, welcher seinen Puls beschleunigt und den Blutdruck erhöht. Bei schwarzem oder auch grünem Tee ist es wiederum sowie auch beim Kaffee das Coffein, dass so Giftig für die Hunde ist.  
  • Weintrauben und Rosinen – Die enthaltenen Wirkstoffe können nicht nur zu Erbrechen und Durchfall bei deinem Hund führen, sondern sogar bis hin zum Nierenversagen.
  • Avocado – Avocados enthalten den Inhaltsstoff „Persin“ und genau dieser Stoff macht die Avocados so gefährlich für die Hunde.
  • Salz & Süßstoff (z.B. Xylitol) – Salz gehört grundsätzlich nicht in den Futternapf deines Hundes, denn es muss über die Nieren ausgeschieden werden und kann Herz- und Nierenschwächen auslösen. Auch Süßstoff sollten Hunde nicht fressen, denn dieser kann die Leber stark schädigen.  
  • Geflügelknochen – Geflügelknochen können wegen der hohlen Röhrenknochen beim Kauen splittern und dann das Maul, den Magen oder das Verdauungssystem deines Hundes schwer verletzen.
  • Alkohol – Alkohol kann bei deinem Hund sehr schnell schwere Folgen einer Alkoholvergiftung auslösen und sogar zum Tod führen.
  • Macadamianüsse – Schon eine kleine Menge von 4 Nüssen bei einem mittelgroßen Hund kann zu Vergiftungserscheinungen führen. Die Symptome können Durchfall und Erbrechen, aber auch große Schwäche, Fieber und Bauchschmerzen sein.
  • Rohes Schweinefleisch – Rohes Schweinefleisch solltest du bitte auch niemals an deinen Hund verfüttern! Schweinefleisch muss vor der Fütterung immer gekocht werden.

Sachkundenachweis

Man schafft sich einen Hund an oder besitzt bereits einen großen Hund
und plötzlich bekommt man einen Brief der Behörden, in dem man aufgefordert wird,
einen Nachweis über Kenntnisse zur Haltung eines großen Hundes vorzulegen.
Erforderlich ist außerdem eine Bestätigung, dass der Hund
fälschungssicher mit einem Mikrochip gekennzeichnet ist,
dass eine Hunde-Haftpflichtversicherung abgeschlossen wurde und
dass eben ein gültige Sachkundenachweis vorliegt.

Doch was ist dieser Sachkundenachweis?

Ein Sachkundenachweis muss der zuständigen Behörde nachgewiesen werden,
wenn man einen Hund mit einer Widerristhöhe von mindestens 40 cm
oder ein Gewicht von mindestens 20 kg besitzt.     

Der Nachweis der Sachkunde von Hundehalterinnen und Hundehaltern ist
durch die Behörde gemäß § 11 Absatz 3 Hundegesetz für das
Land Nordrhein-Westfalen (Landeshundegesetz – LHundG NRW)
geregelt und wird durch die Sachkundebescheinigung eines
anerkannten Sachverständigen oder einen durch die Tierärztekammern benannten Tierarzt erteilt.

Die Abnahme der Sachkundeprüfung wird, in Form eines informativen Beratungsgespräches,
sowie ein multiple Choice Test mit 30 Fragen indem mind. 20 Fragen richtig
beantwortet werden müssen, durchgeführt.
Falsche Antworten werden in dem anschließenden
Beratungsgespräch thematisiert und geklärt.

Das Beratungsgespräch wird sich dabei auf das Sozialverhalten und
Ausdrucksformen des Hundes, die Haltung, Fütterung und allgemeine Hygiene,
das Erkennen typischer Gefahrensituationen mit Hunden, die Erziehung des Hundes,
sowie die Rechtsvorschriften über den Umgang mit Hunden erstrecken.

Der Tierarzt kann die Ausstellung einer Bescheinigung ablehnen,
wenn er nach Auswertung der Antworten des Fragebogens und dem
anschließenden Beratungsgespräch zu der Überzeugung gekommen ist,
dass die Haltungsperson nicht über die erforderlichen Kenntnisse verfügt.

Gerne melden Sie sich telefonisch in der Praxis für einen Termin zum Sachkundenachweis!

Sie können sich vorab im Internet die Fragebögen sowie die dazugehörigen
Lösungsschablone anschauen und sich vorbereiten.

Zeckenprophylaxe –
was ist der beste Schutz gegen die lästigen Parasiten!

Wie schütze ich mein Tier am besten vor Zecken?

Der beste Zeckenschutz ist die Kombination aus regelmäßigem Absuchen,
sofortiger Entfernung von Zecken und der Einsatz Antiparasitärer Präparate.
Die effektivsten Präparate zum Schutz sind Spot-On-Präparate,
Zeckenhalsbänder sowie Kautabletten vom Tierarzt.

Viele Hausmittel gegen Zecken wie zum Beispiel ätherische Öle, Kokosöl, Knoblauch
und andere zeigen leider kaum, bis gar keine Wirkung und können
in manchen Fällen sogar gesundheitsschädlich wirken.
Der wichtigste Bestandteil der Zeckenprophylaxe ist ein regelmäßiges Absuchen des Tieres.
Prüfe nach jedem Spaziergang deines Hundes durch Wald und Wiese,
sowie nach jedem Freilauf deiner Katze, ob sich irgendwo eine Zecke festgebissen
hat und entferne sie sofort.

Sollte bei der Entfernung der Zecke ein Körperrest zurückbleiben, keine Panik!
Der Körper deines Tieres stößt dies als ein Fremdkörper ab.
Solang sie Stelle nicht geschwollen und/oder starke Entzündungszeichen aufweist, ist dies ungefährlich. 

Viele Besitzer fragen sich, welches Mittel gegen Zecken bei Hunden und Katzen am besten ist.
Ganz pauschal lässt sich das nicht beantworten.
Jedes Anti-Zeckenmittel hat seine eigenen Vor- und Nachteile.
Die meisten Spot-on-Präparate verteilen sich über den Hauttalg von der
Stelle des Auftragens über die gesamte Haut des Tieres.
Je nach Wirkstoff halten diese die Zecke sogar ab,
dein Tier gar erst zu befallen und – sollten sie sich doch in seinem Fell verirren –
nicht stechen, sondern sich wieder abfallen lassen.

Bitte beachten sie, dass die Präparate an einer Stelle aufgetragen werden,
die vom Tier durch lecken nicht erreichbar ist und dass sie nach auftragen des
Präparats ihr Tier an dieser Stelle mehrere Stunden nicht berühren.
Außerdem dürfen die Tiere nach dem Auftragen fünf Tage lang nicht ins Wasser,
um Wasserorganismen nicht zu belasten.

Auch das Ablecken des Fells durch andere Hunde und Katzen sollte drei Tage lang
vermieden werden, um die Tiere vor Nebenwirkungen zu schützen.
Zeckenhalsbänder haben die gleiche Schutzwirkung wie Spot-On-Präparate.
Hochwertige Produkte geben den Wirkstoff kontinuierlich über Poren an
der Innenseite des Halsbandes ab.

Bitte beachtet, dass Hunde mit den Halsbändern nicht baden dürfen,
da sonst die Wirkstoffe in die Gewässer gelange können
und so die Unterwasserwelt vergiften können.
Außerdem sollte man darauf achten, dass Kinder die Zeckenhalsbänder weder in die Hand,
noch in den Mund nehmen.
Auch Erwachsene sollten die Halsbänder nicht anfassen und sich nach
intensivem Kraulen des Tiers im Nackenbereich besser die Hände waschen.
Bei Anti-Zecken-Tabletten gelangt der Wirkstoff, der für den Zeckenschutz deines Tieres sorgt,
über den Magen-Darm-Trakt ins Blut.

Die Anti-Zecken-Tablette wird ca. alle 4-12 Wochen als Leckerli verabreicht.
Da Kautabletten gegen Zecken als Leckerli getarnt sind, freuen
Hunde sich meistens über das Zeckenschutzmittel.

Dank der innerlichen Anwendung gibt es keine Rückstände im Fell,
die ausgespült werden oder über Streicheln an die Hände gelangen können.
Wird ein Tier trotz des Antiparasitikums von einer Zecke gebissen,
nehmen sie den Wirkstoff auf und sterben infolgedessen ab, je nach Präparat
sogar weit bevor die Zecken das Tier mit gefährlichen Krankheitserregern infizieren kann.

Ein gutes Management in der Zeckensaison ist sehr wichtig und sollte niemals unterschätz werden.
Bei Fragen beraten Wir sie gerne und suchen das perfekte Präparat für Sie und Ihr Tier!

Grannen: Eine Gefahr im Sommer!

Wenn die Wiesen trocken werden und das Korn auf den Feldern wächst,
beginnt die gefährliche Zeit der Grannen.
Grannen gehören zu einem Teil der Ähre der Gerste, sie schützen das Samenkorn
und umschließen dieses. Sie sind sehr spitz und fest und am oberen
Ende befinden sich Widerhaken.

Die Grannen können sich durch ihre Widerhaken im Fell verfangen und entlang
der Haare weiter in die Tiefe wandern.
Oftmals sind die Ohren und Augen, sowie Pfoten und Nase betroffen,
aber auch andere Hautstellen können betroffen sein.

Es können verschiedene Symptome im Zusammenhang mit einer
Granne bei Hunden und Katzen auftreten. Die Tiere Husten oder Niesen,
haben Gerötete und/oder zugekniffene Augen, lecken intensiv an einer Körperstelle,
humpeln, halten den Kopf schief oder schütteln ihn exzessiv.

Steckt die Granne nur oberflächlich am Fell oder nur leicht in der Haut,
kann man die Granne vorsichtig selbst entfernen.
Steckt sie aber bereits sehr tief mit ihren Widerhaken in der Haut,
sollte man dringend den Tierarzt kontaktieren – da diese noch weiter wandern kann.

Die Gefahr der kleinen Pflanzenteilchen sollte also auf keinen Fall unterschätzt werden.


Eine KATZENFREUNDLICHE PRAXIS wird bei uns GROß geschrieben!
 
Besonders wichtig ist für uns ein artgerechter Umgang mit unseren Patienten, um damit die Reduzierung des mit einem Tierarztbesuch verbundenen Stresses für die Katze und ihren Halter zu minimieren. Denn Katzen sind keine kleinen Hunde und erfordern ein völlig anderes Handling.
 
Eine kurze Wartezeit durch Terminvergabe sowie ein ruhiger, getrennter Wartebereich für Hunde und Katzen steht an erster Stelle.
Falls dennoch zu viel Unruhe im Wartebereich entsteht, können sie mit Ihrer Katze natürlich auch im Auto warten.
Die erhöhte Abstellmöglichkeit der Katzenkörbe an der Rezeption ermöglichen der Katze eine Rundum-Sicht, welche die Patienten bevorzugen.
In den Behandlungsräumen werden die Tiere in Ruhe und mit viel Geduld behandelt.
Das sanfte, respektvolle Handling ihres Stubentigers ist die Basis für einen kooperativen Patienten.

Wir versuchen das Praxiskonzept immer wieder den Bedürfnissen unserer Patienten und Patientenbesitzer anzupassen und bestmöglich zu gestalten.
 
Wir freuen uns über jeden Stubentiger!

Notdienst – top aktuell

Für Notfälle an den Wochenenden haben sich nun mehrere Tierarztpraxen im Kreis Kleve und Umgebung zu einem haustierärztlichen Notdienstring zusammen geschlossen.

Von Freitag 20.00 Uhr – Montag 8.00 Uhr erfahren Sie unter der Rufnummer
0800 0060107
die Telefonnummer der diensthabenden Tierarztpraxis, bzw. werden an diese weitergeleitet.

Bei unaufschiebbaren Notfällen während der Woche bietet das
Tierärztliche Gesundheitszentrum AniCura Kleve
von 18.00 Uhr – 24.00 Uhr einen Notdienst an.
Tel.: 02821-72400
Landwehr 8, 47533 Kleve

Bitte beachten Sie die erhöhten Gebühren, die nach der Gebührenordnung für Tierärzte (GOT)  außerhalb der Öffnungszeiten zwischen 18.00 Uhr und 08.00 Uhr, sowie an Wochenenden und Feiertagen zu entrichten sind:
Notdienstgebühr 50,- € zzgl. Mwst.
jede tierärztliche Leistung wird mit dem 2-4 fachen Satz berechnet.

Verordnung zum Schutz freilebender Katzen

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Impfung:

Vor jeder Impfung wird Ihr Tier gründlich untersucht, da nur ein gesundes Tier einen guten Immunschutz entwickeln kann. Idealerweise sollte der Hund/die Katze einige Tage vor dem Impfen entwurmt worden sein.

Bei Auslandsreisen ist eine gültige Tollwutimpfung, ein EU-Reisepass und eine Mikrochipkennzeichnung unbedingt erforderlich. Für viele Länder gelten besondere Bestimmungen, bei deren Einhaltung wir Sie gerne beraten.

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